Workshops
 

Samstag, 13:45 Uhr, L115

Johannes Hatfield: Die Anwendung von Akzeptanz-Training über verschiedene Disziplinen hinweg: Von der Theorie zur Praxis

Fällt aus

Norwegian Academy of Music, Norway

Warum scheinen manche Athleten und Künstler während ihrer Auftritte völlig versunken und von nichts außer ihrer Darbietung beeinflusst während andere dagegen gehemmt sind? Lernen Sie in diesem Workshop über Akzeptanz-Training, mit Ablenkungen umzugehen und geerdeter zu werden.

Johannes L. Hatfield ist einer von Norwegens führenden Experten in Absichtsvollem Üben und Leistungspsychologie, die zusammen mit selbstreguliertem Lernen auch seine Forschungsschwerpunkte darstellen. Er verfügt über fundierte Erfahrung als Musiker (Cello), Pädagoge und Wissenschaftler. Gegenwärtig arbeitet Johannes an einem Forschungsprojekt zur Entwicklung von Virtual-Reality-Anwendungen im Praxislabor für Musiker an der Musikakademie Oslo. Johannes hält verschiedene Workshops, und Vorträge für ein breites Publikum, u.a. für Pädagogen und private Auftraggeber. Außerdem arbeitet er als Berater mit einigen von Norwegens vielversprechendsten klassischen Musikern, Tänzern, Schauspielern, Athleten und Filmregisseuren von Morgen zusammen.

 
Freitag, 13:45 Uhr, Carl Orff Auditorium
Frank Heuser1 & Gena Greher2: Mobile Geräte und gemeinschaftliches Musizieren mehrerer Teilnehmer
1University of California Los Angeles (UCLA)
2University of Massachusetts Lowell, USA

Dieser interaktive Workshop erkundet, wie digitale Mobilgeräte genutzt werden können, um zu musikalischer Zusammenarbeit anzuregen und kreative Fähigkeiten so zu fördern, dass sie an verschiedene Lernumgebungen angepasst werden können. Kleingruppen werden unter Verwendung von Apps, die auf Smartphones und Tablets verfügbar sind, zusammen Lieder kreieren, aufnehmen und mit anderen teilen. Ziel des Workshops ist, zu erfahren, wie teilnehmendes Lernen in Echtzeit die Möglichkeiten des Musiklernens verbessern, unterschiedliche Lerntypen einbinden, kritisches Denken unterstützen und kreative Fähigkeiten sowie musikalisches Verständnis fördern kann. Eine Liste mit den erforderlichen Apps zum Herunterladen für die Teilnehmer wird vor dem Workshop zur Verfügung gestellt.

Frank Heuser ist Professor für Musikpädagogik an der University of California Los Angeles, wo er Musikvermittlung unterrichtet und Musiklehrer in Ausbildung betreut. In seiner wissenschaftlichen Arbeit konzentriert er sich auf die Weiterentwicklung musikpädagogischer Methoden. Mit Hilfe der Elektromyographie untersuchte er Probleme beim Tonansatz bei BlechbläserInnen, entwickelte Strategien zur Optimierung der theoretischen Musiklehrerausbildung und setzt gegenwärtig die Prinzipien des Informationsdesigns ein, um Lehrmaterialien für den Musikunterricht zu verfeinern. Er fungiert als Gastdirigent und Leiter von Workshops für Ensembles staatlicher Schulen und war Mitglied in einer Vielzahl von kunstpädagogischen Ausschüssen für den Bundesstaat Kalifornien als auch in Beurteilungsgremien für die National Endowment for the Arts.

 

Dr. Gena R. Greher ist Professorin und Koordinatorin für Musikpädagogik an der University of Massachusetts Lowell, an der sie die Bachelor- und Masterstudiengänge in Musikpädagogik einschließlich des neuen musikpädagogischen Masterstudiengangs Community Music Option betreut. Sie wurde 2014-2015 auf die Donahue Stiftungsprofessor für Kunst und als pädagogische Leiterin des Streichinstrumente-Projekts/Jugend-Orchester der University of Massachusetts Lowell berufen. Zuletzt arbeitete sie an einem Mathematik-Musik-Modul für die Mathematik- und Musikwissenschaftsinitiative des Thelonious Monk Institute.

 

 
Samstag, 8:30 Uhr, L11
Katharina Loibner: TaKeTiNa – Rhythmus als Mastertool für Persönlichkeitsentwicklung
University of Music and Performing Arts Vienna, Austria

TaKeTiNa ist ein musikalischer Gruppenprozess, der es den Teilnehmern ermöglicht, Eins zu werden mit dem Fluss des Rhythmus. Das Denken wird still, wenn der Körper die Führung übernimmt und du dich möglicherweise überrascht wiederfindest im Realisieren komplexer Polyrhythmen mit Stimme, Schritten und Klatschen. Jegliche Schwierigkeiten, die in diesem Prozess auftauchen, sind Spiegel von hinderlichen Mustern in deinem Leben. Im Rhythmus transformiert, werden sie sich auch in deinem Leben auflösen.

Katharina Loibner, geboren in Wien 1979, ist Absolventin der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw) in der Studienrichtung Instrumentalpädagogik/Klavier. Seit dem Jahr 2003, als sie das erste Mal TaKeTiNa an der mdw kennenlernte, verfolgt Katharina Loibner konsequent das Ziel, ihr Berufsleben dieser Arbeit zu widmen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hält sie TaKeTiNa Workshops als zertifizierte TaKeTiNa Advanced Rhythmuspädagogin in Österreich und Deutschland ab und implementiert TaKeTiNa sehr erfolgreich in ihren Klavierunterricht an der Musikschule der Stadt Linz. Seit 2014 reist sie um die Welt (Österreich, Deutschland, Schweiz, USA, Australien, Neuseeland, Brasilien, Argentinien), um aus erster Hand zu lernen und mit TaKeTiNa Gründer Reinhard Flatischler zusammenzuarbeiten.

 
Samstag, 8:30 Uhr, L115
Horst Hildebrandt & Oliver Margulies: Kreative ergonomische Lösungen für Musiker(innen) – wissenschaftlich fundierte Beispiele aus dem Zürcher Zentrum Musikerhand (ZZM)
Zurich University of the Arts, Switzerland

In diesem Workshop wird ein praktisches Repertoire an biomechanischen Tests und ergonomischen Lösungen für den musikpädagogischen Werkzeugkasten erarbeitet. Beweglichkeitstests aus der Pragmatischen Handeinschätzung nach Wagner (PHE) helfen dabei, limitierende biomechanische und muskuläre Faktoren zu identifizieren. Diese sollten im Übekontext bei der Auswahl von Instrumentenpositionen und ergonomischen Lösungen berücksichtigt werden.

Prof. Dr. med. Dipl. Mus. Horst Hildebrandt studierte Violine in Freiburg und London sowie Medizin in Freiburg. Weiterbildungen in senso- und psychomotorischer Therapie, Dispokinesis und Schmerztherapie. Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Berufstätigkeit als Geiger in Opern- und Rundfunkorchestern. Primarius des Hilaros-Quartetts, des Ensemble Aisthesis und verschiedener Orchester sowie ab 1988 des Ensemble Aventure Freiburg. 25 Jahre Lehrtätigkeit an Musikschulen sowie als Dozent an Musikhochschulen und bei Berufsorchestern. Leiter des Bereichs Musikphysiologie/Musik- und Präventivmedizin an den Musikhochschulen Zürich und Basel – Schwerpunkte: Lehre und Forschung in den Bereichen Psycho-Physiologie, Prävention und Gesundheitsförderung. Leiter des MAS-Weiterbildungsstudiums Musikphysiologie. Gründer und Leitungsteammitglied des Zürcher Zentrums Musikerhand und des Schweizerischen Hochschulzentrums für Musikphysiologie

PhD, MA, MAS Oliver Margulies, Violinstudium bei Robert Zimansky und Adelina Oprean, Lehr- und Konzertdiplom für Bratsche bei Hatto Beyerle. 2005 bis 2007 Mitglied des UBS Verbier Festival Orchestra sowie 2005 der Lucerne Festival Academy. Freiberufliche Tätigkeit als Kammermusiker und in Schweizer Orchestern. Seit 2007 Lehrkraft an der Musikschule Konservatorium Zürich. 2008 Zertifikat für Dispokinesis, Kurs- und Unterrichtstätigkeit als Dispokinesis-Lehrer. 2011 Abschluss des Weiterbildungsstudiums zum MAS Musikphysiologie (ZHdK). Seit 2009 Leitung musikpädagogisch-physiologischer Workshops und Lehrauftrag für Musikphysiologie am Vorarlberger Landeskonservatorium. 2009 Mitbegründung des Zürcher Zentrum Musikerhand. Seit 2010 Teilzeit-Forschungsassistent am Departement Musik der ZHdK.

 
Samstag, 13:45 Uhr, Carl Orff Auditorium
Klaus Rom: wIe maN anDErs wIrd uND WaRUm
Karl-Franzens University Graz, Austria

Wenn es im Leben um den Zugang zu beschränkten Ressourcen geht oder darum, Leistungen zu bewerten, fällt eines sofort auf: Gewinner sind anders. Die Gewinner/innen von Radrennen beherrschen ihr Rad wie alle anderen, fahren am Limit, steuern optimal durch die Kurven und bremsen nur, wenn es wirklich notwendig ist. Aber in einem Punkt waren sie auf jeden Fall anders: Sie waren schneller als alle anderen! Im theoretischen Teil des Workshops wird zunächst ein kurzer Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Erfolg und anders sein gegeben! Im zweiten Teil versuchen wir gemeinsam, die Theorie anhand einer praktischen Aufgabe umzusetzen.

Mag. Dr. Klaus Rom, geboren 1977 in Klagenfurt/Österreich, studierte Lehramt für Sport und Bewegung und Physik an der K. F. Universität in Graz. Seit 2003 unterrichtet und forscht er am Institut für Sportwissenschaft der K.F. Universität und in der Schule. Sein wissenschaftliches Spezialgebiet ist die Trainingstheorie. Durch seine Selbsterfahrung als Kletterer und Triathlet (olympische Distanz und Ironman) fiel ihm mehrfach auf, dass Siegertypen eines gemeinsam haben: sie sind anders. Neben seinen sportlichen Aktivitäten ist Klaus Rom Saxophonist und Gitarrist, Vater von 3 Kindern, bemühter Ehemann, Halter von ca. 15 Schafen, 10 Hühnern und sehr, sehr selten, gelangweilt.

 
Samstag, 13:45 Uhr, L11
Claudia Spahn & Anna Immerz: Auf die Forschung hören: Körperarbeit in das tägliche Üben einbauen
Brunel University London, UK

In diesem Workshop stellen wir ein pädagogisches Konzept – kombiniert mit praktischen Beispielen – vor. Es unterstützt Musiker dabei, erlernte Körpertechniken besser in die tägliche Übe-Praxis mit ihrem Instrument oder ihrer Stimme zu integrieren. Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit, während der Veranstaltung eine „angeleitete Selbst-Reflexion“ zu erleben.

Claudia Spahn, Dr. med., geb. 1963, Professorin für Musikermedizin, ist Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM, www.fim.mh-freiburg.de) – an der Hochschule für Musik Freiburg und dem Universitätsklinikum Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Lampenfieber, Prävention für Musiker und Bewegungsanalyse. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist sie Autorin mehrerer Bücher wie „Lampenfieber “ (2012), „Musikergesundheit in der Praxis“ (2015) sowie Mitautorin des Lehrbuches „MusikerMedizin“ (2011), der DVDs „Das Blasinstrumentenspiel“ (2013) und „Die Stimme“ (2017), sowie Herausgeberin des Buches „Körperorientierte Ansätze für Musiker“ (2017). Seit Oktober 2017 ist sie Prorektorin für Forschung und Internationales der Hochschule für Musik Freiburg.

Anna Immerz (2) Anna Immerz, geb.1987 ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Musikpädagogik und am Freiburger Institut für Musikermedizin, Hochschule für Musik Freiburg und in einem Forschungsprojekt zur Kooperativen Musiklehrerinnenbildung (KoMuF) tätig. Sie studierte in Freiburg Schulmusik, Germanistik und Liedgestaltung. Als Doktorandin arbeitet sie außerdem an ihrer Dissertation zur biographischen Entwicklung von Musiklehrkräften im Hinblick auf die Stimme. Zudem ist sie als Gesangskorrepetitorin und Chorleiterin tätig.

 
Freitag, 12:45 Uhr, L115
László Stachó: Achtsamkeit und Übe-Methodologie
Liszt Academy of Music, Budapest, Hungary

Dieser Workshop ermöglicht es Musikern und Sängern, sich durch den Einsatz von Übungen aus der Practice Methodology (PM) auf die Entwicklung ihrer Fähigkeiten zur Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Der Werkzeugkasten der PM befähigt den Musiker dazu, im Moment des Auftritts ‘loszulassen‘, sich mit voller Konzentration emotional tief auf die Musik einzulassen, aber auch während des Auftritts Risiken in Bezug auf Ausdruck zu wagen und mit Fehlern umzugehen. Die PM erspart Musikern beträchtliche Übe-Zeit und hilft, Lampenfieber zu reduzieren.

László Stachó ist Musikwissenschaftler, Psychologe sowie Musiker und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent an der Liszt Akademie für Musik (Budapest), an der Fakultät für Musik der Universität Szeged und als regelmäßiger Gastdozent am Santa Cecilia Konservatorium (Rom). Dr. Stachós akademische Tätigkeit umfasst den Unterricht in Kammermusik, Musiktheorie und historische Aufführungspraxis des 20. Jahrhunderts. Er lehrt außerdem seit Kurzem in Ungarn etablierte Fächer wie Psychologie des Auftritts und Übe-Methodologie. László Stachó tritt als Pianist und Kammermusiker auf und führt Workshops in Practice Methodology und Coachings für Kammermusik im Rahmen internationaler Meisterkurse durch.

 
Freitag, 12:45 Uhr, L11
Kathryn Woodard: Die mentale Repräsentation beim Bewegungs-Training verstehen und nutzen
University of Pennsylvania, USA

Die mentale Repräsentation – hier “Body Map” genannt – spielt eine wichtige Rolle beim Bewegungs-Training für darstellende KünstlerInnen. Als Einführung in das Thema werden die folgenden grundlegenden Fragen gestellt: Was bedeutet “Body Map”? Wie funktioniert sie? Warum ist sie besonders wichtig für Musiker, Tänzer, Schauspieler? Weiterhin wird eine Reihe von praktischen Beispielen demonstriert, welche die Teilnehmer dazu einladen, ihre eigenen mentalen Repräsentationen zu entdecken.

Die Pianistin Kathryn Woodard ist als Interpretin zeitgenössischer Musik bekannt und hat Werke von Ge Gan-ru (zusammen mit dem Shanghai-Quartett), Allen Otte, Huang Ruo und Paula Matthusen u.a. uraufgeführt. Während des Studiums an der Universität Cincinnati, an der sie auch promovierte, absolvierte sie eine Weiterbildung zur Body-Mapping-Lehrerin bei Barbara Conable. Sie leitet regelmäßig Workshops an Musikschulen und Konservatorien in den USA und ist ehemalige Studentin der HMTM bei Gitti Pirner und Alexander Volkov.

 

Symposiumssprache Englisch



News

22. Mai 2018

Kleiner Vorgeschmack auf die Vorstellung "Artists in Motion"

Am Freitagabend können unsere Gäste eine Musik- und Tanzaufführung genießen mit Werken u.a. von unseren Gast-Komponisten aus vier Ländern - Australien, Österreich, Kuba und Russland. Werfen Sie einen ersten Blick auf eines der Stücke in der Choreographie von David N. Russo: https://vimeo.com/268269878. ...

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14. Mai 2018

Biodynamischer Caterer St. Michaelshof versorgt die Gäste von Art in Motion!

Wir freuen uns wieder auf die Versorgung unserer Gäste durch die Caterer vom St. Michaelshof – vegetarische Biodynamische Nahrungsmittel in Demeter Qualität. Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet. Unsere Gäste beim Symposium 2016 schwärmen noch heute davon! ...

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04. Mai 2018

Frühbucher-Frist verlängert!

Gute Nachrichten für alle, die eigentlich gerne früh dran sind, denen aber die (Frühbucher-)Zeit davon läuft: Die Frühbucher-Frist wird bis einschließlich 8. Mai 2018 verlängert! Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und werden Sie ein "Early Bird" bei Art ...

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27. April 2018

Musikalienzentrum Bauer & Hieber präsentiert Bücher

Wir freuen uns sehr, dass das Musikalienzentrum Bauer & Hieber aktuell veröffentlichte Bücher und weitere neue Publikationen der Art in Motion TeilnehmerInnen beim Symposium präsentieren und verkaufen wird. Das ist die Gelegenheit, Bücher zu erwerben, die sonst beim Buchhändler bestellt ...

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Klinikum rechts der Isar
Zebris Medical GmbH
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Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin
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