Werkstattgespräche: Composition as a Window to Human Creativity
 

Barry Conyngham: Der Ablauf des kreativen Prozesses – Ein persönlicher Einblick oder Wie mache ich es?
University of Melbourne, Australia

Der australische Komponist Barry Conyngham hat seine langjährige Musikkarriere mit Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten kombiniert. Nach dem Studium bei Peter Sculthorpe (1965-69) in Australien und bei Toru Takemitsu (1970) in Japan etablierte er sich in den folgenden Jahrzehnten mit Premieren und Aufführungen seiner Werke in Japan, Nord- und Südamerika, Europa und in seiner Heimat. Während seiner beruflichen Laufbahn veröffentlichte an die 100 Werke und über 40 Ton- und Videoaufnahmen, inklusive Arbeiten mit den Symphonieorchestern London, Radio Niederlande, Neuseeland, Sydney und Melbourne sowie mit Ensembles und Solisten aus Japan, Europa, Amerika und Australien. Als erster Musiker hatte er den Lehrstuhl für Australienstudien an der Universität Harvard inne (200-2001). Vor kurzem wurde er auf die Redmond-Barry-Ehren-Professur für Musik an der Universität Melbourne berufen (2016), an der er seit 2011 als Dekan des Victorian College oft he Arts und des Melbourne Conservatorium of Music fungiert.

 
Gerd Kühr: Erkundung des kreativen Prozesses von der Inspiration bis zum Ideentransfer
University of Music and Performing Arts Graz, Austria

Gerd Kühr, geb. 1952, studierte Komposition bei Josef Friedrich Doppelbauer (Mozarteum) und Hans Werner Henze (Köln) sowie Dirigieren bei Gerhard Wimberger (Mozarteum Salzburg) und Sergiu Celibidache. Er arbeitete als Coach an den Opernhäusern von Köln und Graz. Als Orchester- und Operndirigent tritt er in Österreich und im Ausland auf. 1992-1994 unterrichtete er als Gastprofessor Komposition am Mozarteum Salzburg und 1994-1995 an der Universität für Musik und darstellende Künste Graz, an der er seit 1995 ordentlicher Professor für Komposition ist. Als Komponist hat er viele Aufträge erhalten, seine Werke werden bei renommierten internationalen Festivals aufgeführt und er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

 
Tania León: Wesentliche Komponenten von Kreativität: Raum, Rhythmus, Bewegung, Menschlichkeit
Composers Now, New York, USA

Tania León ist eine an Kunstinstitutionen hoch angesehene Komponistin, Dirigentin, Lehrerin und Coach. Ihre neuesten Auftragswerke umfassen Little Rock Nine, eine Oper, mit einem Libretto von Thulani Davis nach historischen Recherchen von Henry Louis Gates Junior sowie Werke für die Philharmonie Los Angeles und das International Contemporary Ensemble (ICE). Als Gründungsmitglied des Tanztheaters Harlem etablierte sie die Konzertreihe der Brooklyn Philharmonic Community, gründete das Festival “Sonidos de las Americas Festivals” des Orchesters Amerikanischer Komponisten mit, fungierte als Beraterin für zeitgenössische Musik für die Philharmonie New York und ist Gründerin sowie künstlerische Direktorin der Organisation Composers Now. Ihre Auszeichnungen umfassen die New York Governor ‘s Lifetime Achievement und die Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters. León hat die Ehrendoktorwürden der Colgate University, der Oberlin und SUNY Purchase Colleges erhalten. Seit 1985 ist sie Professorin am Brooklyn College und wurde 2006 zur Ehrenprofessorin der City University of New York ernannt. Vor kurzem erhielt sie ein Jahresstipendium der Vereinigten Staaten für Künstler.

 
Vladimir Tarnopolski: Im Inneren des Komponistenhirns. Kreative Problemlösestrategien
Moscow Conservatory of Music, Russia

Vladimir Tarnopolski, russischer Komponist, geb. 1955, studierte Komposition am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium bei Edison Denisow und Nikolai Sidelnikow. Er ist häufig Gast bei vielen Festivals zeitgenössischer Musik im Westen. Er hat Auftragswerke für Orchester wie das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, Das Ensemble Modern und das Klangforum Wien geschrieben. Tarnopolski spielt eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des zeitgenössischen russischen Musiklebens. 1994 gründete er das Moskauer Forum, ein jährlich stattfindendes internationales Festival zeitgenössischer Musik, dessen Schwerpunkt auf der Zusammenführung zeitgenössischer russischer Musik mit westeuropäischer zeitgenössischer Musik liegt. Seine Langzeit-Projekte, z.B. „Die Anthologie der Avantgarde“ oder „Rotes Rad. Die unbekannte russische Musik des 20. Jahrhunderts“ wurden, fanden im Ausland sowie in Russland große Anerkennung.

 

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18. Oktober 2018

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